Warum Höchstleistungen Dich nicht automatisch erfolgreich machen – und was stattdessen funktioniert

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Was glaubst Du: Wie viele Liter Milch gibt eine Kuh normalerweise an einem einzigen Tag? Ganz einfach: Eigentlich nur so viel, wie ihr Kalb zum Leben braucht. Das sind ungefähr acht Liter täglich.

Turbo-Kühe haben einen anderen Auftrag. Sie dienen einem wirtschaftlichen Zweck und werden für die industrielle Milchproduktion gezüchtet, so dass sie bis zu 50 Liter Milch am Tag geben! Jedes Jahr wird etwa ein Viertel des gesamten Bestandes an Turbo-Kühen zum Schlachthof gebracht, weil sie krank oder ausgelaugt sind. Quelle: Utopia.de .

Dabei geht es hier gar nicht um eine moralische Diskussion über die Milchindustrie. Es ist eine Metapher.

Manchen Menschen fehlt es an einem klaren Blick auf ihre eigene Bestimmung. Das blockiert sie und anstatt konzentriert für ihre eigenen (beruflichen) Prioritäten zu arbeiten,  strampeln sie sich Tag für Tag ab – ohne erkennbaren Erfolg – und verlieren dabei Energie, Zeit, Geld und Zuversicht. 

Was das mit Turbo-Kühen zu tun hat? Kommt noch!

Fremde Ziele laugen aus

Die Hoffnung, dem Hamsterrad zu entkommen, spornt besonders viele Frauen zu Höchstleistungen an: noch etwas mehr arbeiten, noch etwas mehr geben, noch etwas weniger eigene Bedürfnisse haben – dann wird das mit dem eigenen Erfolg schon irgendwann und irgendwie klappen. Allerdings hat dieser Fleiß seinen Preis, denn er wird nicht aus eigener Motivation heraus erbracht, sondern durch einen wahrgenommenen Druck von außen. Die Folge ist das Gefühl, das Ruder nicht selber in der Hand zu haben, fremde Ziele zu verfolgen und auf einen Erfolg in der Zukunft hinzuarbeiten – auf Kosten des Hier und Heute.

Wenn man das nur lange genug macht kann eine Folge das Turbo-Kuh Syndrom sein: ausgelaugt, krank. Vielleicht sogar Burnout. 50 Liter statt 8 Liter. 

Wenn Du die Ziele anderer verfolgst, anstatt Deine eigenen Ziele zu definieren und anzugehen, dann bist Du fremdgesteuert  und vermutlich nicht gerade glücklich in Deiner beruflichen Situation. Dann ist es an der Zeit, genauer hinzuschauen und Dich zu fragen:

Was willst Du eigentlich selber?

Um das herauszufinden, solltest Du Deine eigene Selbstwahrnehmung stärken:

„Selbstwahrnehmung bedeutet, sich der eigenen Emotionen und Absichten bewusst zu werden. Das ist die Grundlage für echte Motivation und den Antrieb, die eigenen Ziele zu erreichen.“ Quelle: Emotionale Führung, Daniel Goleman

Schönes Zitat, oder? Und so nachvollziehbar!

Zeit und Raum zum Nachdenken kann Dir dabei helfen, Klarheit darüber zu erlangen, was Du selber eigentlich erreichen willst. Ein Buch, das mir persönlich sehr viel gebracht hat, heißt „Emotionale Führung“ (Amazon Partnerlink) von Daniel Goleman. Ich lege es jedem ans Herz, der sich auf den Weg machen möchte seine eigenen Handlungsweisen und sich selber besser zu verstehen und weiterzuentwickeln – hin zu einer selbstbestimmten Persönlichkeit.

Das Buch basiert auf wissenschaftlichen Untersuchungen und geht weit über einen Ratgeber hinaus. Es erklärt zum Beispiel, was mit unserem Gehirn passiert, wenn wir uns aufregen: Negative Emotionen machen uns auf eine Bedrohung aufmerksam, die unsere Fähigkeit blockiert, uns auf vorliegende Aufgaben zu konzentrieren.

Wenn negative Emotionen oder sogar Ängste überwiegen, kann Dich das blockieren. Du fühlst Dich dann wie gelähmt. Es ist fast unmöglich, neue Wege und Aufgaben zu finden, anzugehen und zu meistern – oder es ist ein großer Kraftakt, sagt die Gehirnforschung.

Kommt Dir das bekannt vor? Wie oft hast Du Dich schon gefühlt wie in einer Schockstarre und einfach weiter gemacht wie bisher? Und wie oft hast Du gleichzeitig das Gefühl gehabt, im Hamsterrad zu sein und zu strampeln und zu strampeln – ohne ans Ziel zu kommen?

Was stattdessen funktioniert

Die gute Nachricht ist: Positive Emotionen zu stärken und damit Blockaden aufzulösen kannst Du lernen! Im Gegensatz zu einer Turbo-Kuh kannst Du glücklicherweise selber entscheiden und dafür sorgen, dass es Dir gut geht. Du bist nicht ausgeliefert, auch wenn es sich manchmal so anfühlt. Fremdgesteuert zu sein ist nur eine bestimmte Wahrnehmung, aber nicht die Wahrheit. Du kannst und darfst die Verantwortung für Dich und Deinen eigenen Erfolg selber jederzeit (wieder) übernehmen.

Was die körperliche Erfolgsformel angeht, wissen wir : Rauchen ist ungesund, ebenso Alkohol und Zucker. Wir brauchen Bewegung und ausreichend Schlaf, dann kann unser Körper Vieles schaffen. Aber was ist mit unserem Geist? Wie verhelfen wir dem zu Erfolg? Das müssen wir manchmal erst (wieder) lernen.

Wo eine Ernährungsumstellung einen gesunden und leistungsfähigen Körper schaffen kann, kann geistiges Futter dabei helfen, seelisch auf der Höhe zu bleiben. Oder wieder dorthin zu kommen. 

Turbo-Kühe haben leider keine Wahl. Sie müssen jeden Tag Höchstleistungen erbringen und damit fremden Zielen dienen. Du hingegen kannst Dich positiv auf Deine eigenen Wünsche einstimmen und planvoll, Schritt für Schritt, an Deinen eigenen Zielen arbeiten.

So stellt sich Dein persönlicher Erfolg langsam aber sicher fast von alleine ein und gibt Dir immer neue Kraft und Energie, anstatt sie Dich zu kosten.

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