#02 –Brauchst Du eine Weiterbildung oder ein Studium für Deinen nächsten Karriereschritt?

Shownotes

Fragst Du Dich, ob ein (weiteres) Studium, eine Fortbildung oder ein Zertifikat notwendig sind, um endlich beruflich voranzukommen? Wir besprechen, wie Du diese Frage für Dich klären kannst.

Inhalt der Folge

Bei allerbestem Wetter sitzen wir heute zur Folge zwei wieder in Düsseldorf im Factory Campus, wo unser Büro von Bridging Neighbours ist.

Mir gegenüber Cathrin Eggers. Wir sitzen an unserem großen Holztisch mit einem manchmal etwas furchteinflößenden, großen Mikrofon vor uns. In der heutigen Folge, wie schon angekündigt, geht es um,

das Thema Weiterbildung. Ist das eine Perspektive für den neuen Job. Beziehungsweise keine Perspektive im aktuellen Job?!

Musst du jetzt nochmal studieren oder eine Weiterbildung anhängen, um vom Fleck zu kommen und vielleicht den nächsten beruflichen Schritt anzugehen, zu wagen, von dem du träumst und vor dem du jetzt noch zögerst und zurückschreckst.

Ja, das sind Themen, die im Coaching immer wieder aufkommen. Vielleicht magst du da so ein paar von den Glaubenssätzen mal erzählen, Cathrin, die dir in den letzten Jahren so begegnet sind.

 

Ja, ich fange vielleicht mit dem an, der mir am meisten hängen geblieben ist, tatsächlich und zwar eine Frau, eine Mutter, die mich damals  anschrieb, mit der ich einen Termin hatte. Ich glaube, sie hat auch mittlerweile zwei Kinder bekommen. Die sagte, „Na ja, also ich habe zwei abgeschlossene Studiengänge und ich komme aber irgendwie nicht so richtig ins Berufsleben wieder rein und ich überlege jetzt das dritte Studium anzufangen und ja brauch Hilfe dabei, die Entscheidung zu treffen, ob und wenn ja, welchen ich angehe“.

Weißt du noch, welche ersten Studiengänge / Fächer irgendwo oder was ganz exotisches?

Wo man sagt, ja gut, das mag einfach Studienfach liegen, warum man damit nicht ins ins Berufsleben eintritt. Nee, das war’s nicht. Also es war, glaube ich, eins im im sozialen Umfeld irgendwas und das andere, was auch relativ allgemein ist und ich glaube, sie wollte jetzt dann nochmal BWL dranhängen.

Also es war schon relativ gängig. Ne, das war jetzt nicht so, dass sie überlegt hat, Medizin zu studieren. Da fällt mir dann auch relativ wenig ein, warum man das dann nicht machen sollte, wenn man Ärztin vielleicht werden will, aber wenn man sehr allgemein unterwegs ist, dann ja, kamen natürlich erstmal die Frage auf, macht das überhaupt Sinn?

Das wollen wir gleich diskutieren. Schönes Thema!

Genau, gibt es noch, gibt’s noch einen anderen Glaubenssatz, der dir in den letzten Jahren begegnet ist? Ja, zum Beispiel, „Ich habe mich studiert und bin seit zwanzig Jahren im Unternehmen und

wenn ich jetzt wechseln wollen würde, würde das ja gar nicht gehen, weil ich kein Studium habe und das Gehalt würde ich auch nie wieder kriegen. Das heißt, ich bin letztendlich sitze ich hier fest,

ich kann gar nicht weg, selbst wenn ich wollte und der einzige Ausweg aus meinen zwanzig Jahre ja vielleicht Corporate Erfahrung hier, Corporate Ansässigkeit ist ein Studium und und wenn man das nicht hat, dann dann bleibt man für immer bis zur Rente da. Hat man keine Chance und steht auf der Straße, genau. Und vielleicht noch ein dritter Glaubenssatz „ich brauche die Weiterbildung oder gar das Studium, um meinen Job zu wechseln oder die Fachrichtung, um einen Quereinstieg zu machen, um eine neue Branche kennenzulernen, um was Neues auszuprobieren, einzige Schlüssel in einer grundlegenden Veränderung in meinem Berufsleben ist ein Studium oder eine fachliche Weiterbildung, die mich dazu berechtigt diesen Schritt zu vollziehen. Tatsächlich habe ich das in den letzten Jahren sehr, sehr häufig gehört in meinen Coachings. Und ja, ich darf vorwegnehmen vielleicht sehr häufig. Hört man, hörte ich den Bias dadurch tatsächlich diese diesen Glaubenssatz, diese Meinung, dass das Gesetzt ist, dass das Gesetz ist, nicht nur gesetzt, sondern auch Gesetz! und daran kein Weg vorbeiführt. Das heißt, ähm ich wurde gar nicht man kam gar nicht auf mich zu oftmals, um das zu diskutieren, sondern eigentlich nur zu überlegen, welchen Studiengang, welche Weiterbildung brauche ich denn jetzt, um aus meiner Falle hier rauszukommen?

Vielleicht sind sie ja bei dir gerade an der richtigen Stelle an der richtigen Adresse. Genau. Ja. Dann geht’s erstmal darum, das Ganze,

bisschen abzuschütteln, wie so ein Kopfkissen, erstmal zu lüften und zu gucken, wollen wir das Ganze Thema aufrollen.

Wollen wir das Ganze kurz erklären, dass Cathrin immer solche Sachen grundsätzlich gerne erstmal in Frage stellt. Warum warum ist das denn so? Warum braucht man dieses Studium um XYZ machen zu können.

Ja. Und ich finde das eine ganz, ganz reelle und richtige Frage auch. Weil gerade ja in Deutschland so ein bisschen die vorherrschende Meinung ist, man hat sich für Beruf A entschieden und dann,

bewegt man sich auf dem Pfad und man ist dann sein Leben lang Personaler oder man ist ein Leben lang Vertriebler oder man kann nur den nur den Job annehmen, weil man da und da ja schon Erfahrung drin hat, ne. Also das ist auch schon absolut etwas, was wir in unserer täglichen Arbeit als Recruter mit unseren Kunden auch immer wieder erleben. Am liebsten möchten sie ja gerne jemanden haben, der schon mindestens fünf bis zehn Jahre Erfahrung mitbringt, bitte keine zwanzig Jahre, das ist dann auch wieder zu viel.

Aber dieses Mal mutig sein und in die Talente und in die Fähigkeiten von einem neuen Mitarbeiter zu glauben, das fällt uns in Deutschland in der Regel und ich möchte jetzt hier nicht komplett schwarz und weiß zeichnen, aber das fällt uns nicht immer in den Schoß.

Und wir brauchen jeden, der das vielleicht mal so ein bisschen aufmischt, denke ich, weil wir natürlich immer wieder auch Beispiele dadrin finden, wie es dann doch funktionieren kann und zwar von beiden Seiten, ne, also von Kandidatenseite, die dann doch diesen Wechsel schaffen

ohne gleich zwei Jahre lang jeden Abend nochmal zur Uni laufen zu müssen in der Freizeit oder jeden Samstag opfern zu müssen, wobei ich natürlich grundsätzlich ein großer Fan davon bin, vom lebenslangen Lernen und immer einfach noch einen drauf zusetzen. Ich glaube, man ist damit nie fertig,

Ja. Auf der anderen Seite ist aber dieses Lernen auch niemals gekoppelt, ausschließlich an einen offiziellen Lehrgang, an eine offizielle Weiterbildung oder ein Studium, sondern muss grundsätzlich, denke ich, ein Mindset Thema sein, was man in sich trägt. Heutzutage mehr denn je.

Wenn man da noch mal den ersten Glaubenssatz zurückkommt und diese zwanzig Jahren im Unternehmen, wo man vielleicht mit einer Lehre gestartet ist.

Und nach der Lehre übernommen wurde und ja, bevor man sich dann irgendwo wiederfindet, sind zwanzig Jahre ins Land gegangen.

Was würdest du denn da raten, was kann man tun, um an dem Punkt diesen Glaubenssatz irgendwo auch zu überwinden, um zu sagen, diese zwanzig Jahre, ja, die habe ich. Ich habe kein Studium, aber meine Lehre und meine Berufserfahrung. Und wie geht das dann?

Tja, das ist dann immer die große Gretchenfrage, mit der man da steht und ich glaube, das ist auch oft der Grund für diese Flucht in Weiterbildung oder Studium, um erstmal.

irgendwas machen zu können, ne? Man man kann sich halt schnell angemeldet für sowas,

ne? Man sagt ja Gott, das könnte mich grob interessieren, da melde ich mich für an und dann hat man was getan. Und es kann ja manchmal durchaus auch der richtige Schritt sein, ne? Auch da ein Beispiel aus der Praxis sozusagen jemand, der sich für einen Fachwirt dann angemeldet hat, nach so einer langen Berufszugehörigkeit oder Betriebszugehörigkeit, um eben perspektivisch in die Produktentwicklung gehen zu können und dieser Fachwirt war darauf eben spezialisiert und das hat eben genau so auch funktioniert.

Aber man muss ganz klar sagen, der Wunsch nach der Produktentwicklung war da vor der Anmeldung zum Fachwirt. Und genau das ist, glaube ich, der Knackpunkt.

Sich wirklich die Mühe zu machen und ja das man kann sagen so ein bisschen in den Schmerz reinzugehen, was will ich denn eigentlich überhaupt im nächsten Schritt,

und das, wo man zu laut sagt, ich kann ja nicht wechseln, weil ich habe ja kein Studium. Genau. Aber was macht einen Spaß? Genau, was heißt das denn? Wo ist man? Wo will ich denn hin?

Wo will man vielleicht auch losgelöst von einem strukturierten vorgegebenen Weiterbildungsprogramm selber mal reinhängen und Fachliteratur lesen, Beiträgen folgen, Podcast zu hören, bei Clubhaus reinhören, wie auch immer. Guter Punkt. 

Um sich ein Thema eigen zu machen. Ja, weil dieses Vorschieben von, ich habe nicht studiert, ich bin schon so lange hier, ich kann ja nicht wechseln, ich kriege ja nirgendwo genauso viel Geld

Das ist ein Glaubenssatz. Das ist einfach, das ist mir auch zu einfach so. Es ist zu einfach und es ist immer nur, ich will hier weg, aber ich will mir eigentlich nicht die Mühe machen zu überlegen wohin. Genau. Und das ist eigentlich so ein bisschen diese große Berufung. Ne, dieses was ist denn meine Berufung, was was will ich denn eigentlich wirklich? Und das ist einfach, das herauszufinden, das kostet halt ein bisschen Energie und Zeit und Kraft manchmal. Und da wollen die meisten halt nicht hin und dann ist das Wort Berufung ja auch sehr groß.

Ja, aber muss jeder Job eine Berufung sein? Dass das stelle ich mir dann in Frage. Nee, eben nämlich nicht. Genau. Ja. Finde ich auch nicht. Also,

der Weg ist das Ziel, ne? Also ich denke ja immer, es gibt ja eigentlich nur ein Endziel.

Auf dem Friedhof, das ja ist ja so, ne? Und und viele sagen aber, die haben solche Angst vor diesem großen Schritt, neuer Job, als wäre das das Endziel. Und es ist es halt nicht. Es ist halt nur einfach ein nächster Schritt.

Genau, da kann man nichts kaputt machen eigentlich, ne? Im schlimmsten Fall stellt man fest und übrigens,

Ich hatte mein Chef dir gesagt hat, wenn du wenn du eine sehr lange Beziehung hast, dann ist es wahrscheinlich, äh der erste oder die erste das danach dann nicht ist, der Partner oder die Partnerin fürs Leben. Und ich glaube, ich habe mir das in Sachen Job immer so ein bisschen gemerkt. Und ich glaube, gerade wenn man sehr, sehr lange im Unternehmen,

war, dann darf man gar nicht den Anspruch haben, zu sagen, das muss jetzt sitzen, höre ich übrigens auch oft,

Ja. Wenn ich jetzt wechsel, das muss sitzen. Boah, dann wird ja der Druck schon bis ins unendliche,

und dabei geht’s doch gerade dann da drum, sich mal auszuprobieren, ne, mal beruflich auch mal zu leben. Ja, aber dann wie sieht das denn aus im Lebenslauf? 

Ja, das kann man und da kommen wir ja wieder zu Folge eins eigentlich, ne? Also du musst ja nur eine gute Geschichte haben, wie du’s erklärst, warum du’s warum du dich dafür entschieden hast, warum du das gemacht hast und einfach vollkommen bei dir sein und vielleicht auch zu sagen, Mensch ich war zwanzig Jahre im Unternehmen und ich wollte was anderes machen.

Und meine Idee war da und da hinzugehen, weil mich das einfach das Thema so interessiert hat. Und ich habe ein Angebot bekommen, das habe ich sehr gerne angenommen und aus den und den Gründen, habe ich mich dann nach zwanzig Jahren und dann plötzlich nach zwei Jahren doch sehr schnell weiterentwickeln, schneller als erwartet. Und deswegen bin ich glücklicherweise heute hier, um bei Ihnen die nächste Herausforderung anzugehen und um Erfahrungen reicher und weiß jetzt noch konkreter wo der nächste Schritt sein soll. Also kann man alles erklären, ne? Ja.

Ja, solange der rote Faden da ist, ne, also ich glaube, darauf kommt es an, dass man für sich ein ein stimmiges Bild hat, vielleicht auch nicht von A nach B hin und her springt, mal heute hier und mal morgen da. Das ist schon auch ein bisschen ausprobieren. das ist in Ordnung, gleichzeitig muss man das schon auch gut unterbauen. Warum, untermauern, warum man bestimmte Schritte machen möchte, ne? Absolut. Aber ich ich sage das extra so ein bisschen provokant, ausprobieren und einfach mal machen, weil,

um ehrlich zu sein, die meisten, vor allen Dingen Frauen auch wieder, machen’s eh nicht. Also die würden da ja selten ich sage mal, alle Brücken abreißen und aufs wackelige Floß springen, um mal was auszuprobieren,aber ein kleines Stück loslassen und mal mal dem Herzen folgen, das darf man dann schon mal machen.

Und Berufung, das können wir vielleicht auch so ein ganz kleines bisschen relativieren, das muss jetzt nicht immer irgendwo die totale Lebensberufung sein, sondern das kann auch sein, dass man einfach einen Job wählt,

wo man sich mit identifizieren kann, dass Unternehmen passt im Wertesystem zu einem, es passt in den Lebensalltag, es ist,

in einer bereisbaren Distanz. Das sind auch absolut legitime Faktoren, warum man sich für ein Unternehmen entscheidet und worum man dort auch,

glücklich und zufrieden arbeiten kann, ne? Also das muss jetzt nicht irgendein irgendwie ein ganz, ganz hohes Ziel verfolgen in der Berufung.

Aber jetzt höre ich schon die Stimmen und ich als Podcast Zuhörer dieser Folge würde jetzt sofort sagen, na ja,

Witzig, aber genau deswegen will ich ja die Fortbildung machen oder das Studium, weil das, was ich machen will, kann ich halt noch nicht und wie soll ich einem potenziellen Arbeitgeber jetzt verkaufen, dass der mich einstellen soll, nur weil mir das Spaß macht und ich mich dahin entwickeln will?

Aber eigentlich ist das ja gerade genau, was du gerade gesagt hast, der richtige Punkt. Du weißt, wo du dich hin entwickeln möchtest. Und das ist ja völlig legitim zu sagen,

Punkt A, wo ich heute stehe zu Punkt B wo ich in Zukunft arbeiten möchte.

Fehlt mir Kenntnis oder fehlt mir ein gewisses Zertifikat, weil in manchen Branchen oder Jobs ist nun mal einfach auch ein gewisses Zertifikat, die Eintrittskarte, um etwas ausüben zu dürfen oder können. 

Und wenn das Puzzlestück eine Fortbildung ist oder ein Studium ist, dann ist das auch völlig richtig.

Aber ich glaube, im allerersten Schritt muss man sich fragen, wo will ich denn hin? Und das einfach nur vorschieben, ich habe das Studium nicht oder die und die Weiterbildung nicht und deswegen kann ich den Job nicht wechseln, das ist einfach zu kurz gesprungen.

Also das ist ein ganz kleiner Twist nur, ne, aber so entscheidend.

Total. Da ist der Weg, dann das Puzzlestück und nicht erst eine Maßnahme und dann wird schon was entwickeln.

Mal gucken, wo ich dann mit dem fünften Uni-Abschluss dann irgendwann lande. Genau. Und im Zweifeln, weil dann ist der rote Faden halt auch schwierig zu erklären, ne? Ja, genau.

Und der rote Faden und das ist vielleicht auch noch so ein Punkt, der der erschließt sich manchmal auch nicht nur aus der aus dem Job, aus der aktuellen Position, oder aus den vergangenen Positionen, sondern manchmal auch im Privaten, ne, also dass man sich privat mit Themen beschäftigt hat.

Die, die einen interessieren, wo man sich vielleicht weiterentwickelt hat, wo man Ehrenamt gemacht hat oder vielleicht auch eine eine also Ehrenamt und wie heißt das andere,

Mitarbeit oder ähnliches. Also man kann ja durchaus auch aus der gesamten Bandbreite des Lebens eine Legitimation ableiten, warum man sich jetzt in eine bestimmte Richtung entwickeln will.

Und eigentlich kommen wir da schon fast so ein bisschen auch zum Motivationsschreiben nachher, ne, wenn man sich um so eine Position bewirbt.

Nämlich, das, ach was sparen wir uns auf, ne, für eine andere Folge. Das kommt in einer andere Folge. Das ist groß, aber das wird tatsächlich da wieder auftauchen, weil die Frage dann immer ist, wie verpacke ich das denn aber, ne? Also wie mache ich den jetzt klar, warum ich das will und kann.

Da wäre mein mein Rat definitiv auch dieser Mut zu zur Ganzheitlichkeit als Mensch, ne? Und gerade für uns Frauen ist das immer auch natürlich ein Thema.

Weil es verschiedene Facetten in unserem Leben gibt, auf die wir irgendwo auch ja ich will nicht sagen, nur Rücksicht nehmen, aber die die wir integrieren in unser gesamtes Leben und da auch nicht vor zu scheuen, das ein oder andere auch zu nennen.

Da bewundere ich andere Länder um uns drum herum manchmal sehr, ich hab ja lang in Holland auch gelebt, dass dort der Mensch als als Ganzes mehr betrachtet wird und auch im Privatleben einfach auch einen Platz haben darf.

Und das auch in Bewerbungsgesprächen thematisiert werden darf oder auch im Arbeitsleben einfach mehr thematisiert werden darf.

Und dadurch das Verständnis füreinander viel größer oftmals ist, weil man den anderen viel besser einschätzen kann und nachvollziehen kann, warum bestimmte Entscheidungen oder Zeitkontingente da sind, ne? Hast du das Gefühl, dass sich das aber in den letzten Jahren in Deutschland gewandelt hat.

 

Ja, ich habe auch ein bisschen die Hoffnung, deswegen möchte ich hier drauf absolut auch positiv reagieren.  Dass alleine der Faktor ist auch mehr Männer längere Elternzeiten nehmen, auf den den Familienalltag dadurch stärker mitbekommen und dadurch vielleicht auch an anderer Stelle, wenn sie dann,

mit Frauen in ihren Teams auch zu tun haben, ein größeres Verständnis einander gegenüber rein bringen. Dadurch glaube ich schon, dass das absolut auch ein positiver Wandel ist.

Sind wir da, wo ich es mir wünschen würde, vielleicht noch nicht, aber damit ich absolute Optimistin.

Dass sich das in den nächsten Jahren auch nicht mehr stoppen lässt. Und gerade vielleicht hat darin auch die Corona Zeit uns allen so ein bisschen an Katapult gegeben,

um dieses ganze Thema rund um Familie und Vereinbarkeit von Beruf und Familie, als Paar zu sehen, ne? Ist eine Teamleistung oder eine Großfamilien Leistung in vielen Fällen auch. Das wird nicht nur von Frauen geschultert. Na ja und daraus resultieren dann eben auch wieder ganz viele Skills eigentlich und vielleicht auch Leidenschaften, ne, wo man merkt, Mensch das liegt mir einfach, ich koordiniere hier eine sechsköpfige Familie Großfamilie jeden Tag und ich merke einfach, das Projektmanagement mir nicht nur im Job Spaß macht und dass ich das wuppe,

sondern vielleicht auch im Privaten. Und jetzt gucke ich doch mal, wie ich aus meiner

aktuellen Positionen,  die Projektmanagement nur im Teilbereich abdeckt, da einen Sprung draus machen kann in der Hauptberuflichkeit. Und da sind wir eigentlich dann schon fast bei der Zusammenfassung, ne?

Zu sagen, wie Laura es so schön sagte.

Erst den Weg überlegen, wo komme ich her, was steckt in mir verborgen oder was was fordert mehr Raum in mir

und was habe ich da drin vielleicht in der Vergangenheit schon gemacht? Was fehlt mir noch? Und dann das Puzzlestück zu suchen, was mir was ich brauche, vielleicht in Form.

einer Weiterbildung, einer Fortbildung oder auch vielleicht eines nebenberuflichen Studiums. Das ist ja durchaus auch möglich, sich das parallel anzueignen, um dann voran zu gehen.

Oder habe ich gewisse Glaubenssätze, die mich einfach auch davon abhalten, um mir diesen Weg zu suchen,

Und an der Stelle würde ich da einfach gerne einmal ganz kleines bisschen Eigenwerbung machen wollen, da wir unser Programm sechs Schritte zum nächsten Job anbieten, wo das erste Modul ganz ganz tief in dieses Thema Glaubenssätze und Mindset hineingeht,

um das zu durchbrechen und wirklich mit gewiss einer gewissen Klarheit von diesem Fahrplan dann sukzessive die nächsten Schritte anzugehen.

Mehr dazu findest du auf unserer Webseite, das soll auch gar nicht viel mehr Raum an dieser Stelle bekommen,

aber das ist auf jeden Fall etwas, was man angehen kann und wo man sich vielleicht auch ein dreijähriges Studium sparen kann. Ganz genau. Ja.

Ich glaube, wir haben jetzt auch schon das Thema für eine der nächsten Folgen, nämlich das Thema Motivationsschreiben, Anschreiben in der Bewerbung großes Leidenschafts Thema von mir, viele glauben, man braucht es nicht, es ist überflüssig.

Das wird ein spannendes Thema, ich komme aus einer anderen Richtung, habe mich aber durch Cathrin da auch immer mehr annähern können zu, der Wichtigkeit auch, ne? Von dem Motivationsschreiben und das für sich selbst als Bühne zu benutzen. Aber da greifen wir nicht weiter vor, das kommt in einer weiteren Folge von uns. Genau.

Ganz herzlichen Dank für deine Zeit. Wenn dir die heutige Folge gefallen hat, dann lass uns gerne eine Bewertung auf Spotify,

oder iTunes da. Wir freuen uns riesig und freuen uns noch mehr, wenn wir mehr Leute erreichen können mit unserem Podcast, die dann eine selbstbestimmte und individuelle Karriere gestalten können. Und denkt dran, der Weg ist das Ziel. Bis zum nächsten Mal und stay tuned.

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