#04 –Gibt es den richtigen Job für Dich – oder suchst Du umsonst?

Shownotes

Manche würden soweit gehen, um zu sagen: Wie finde ich meinen Traumjob? Aber wir möchten es etwas leichter angehen und das Thema für Dich konkret und anfassbar machen. Gibt es den richtigen Job für Dich – und wenn ja: wie kannst Du Dich ihm am besten annähern?

Inhalt der Folge

Suchst du noch oder findest du schon? Wir beschäftigen uns heute mit der Traumjoblüge und mit der Frage, gibt es den richtigen Job eigentlich für dich? Oder suchst du vielleicht völlig umsonst? Wir haben da natürlich eine klare Meinung zu und vielleicht sogar den ein oder anderen sachdienlichen Hinweis für dich, wie du dich dem Thema annähern kannst und vielleicht sogar für dich äh eine Lösung finden kannst.

Und vielleicht kurz vorab, falls du dich fragst, ob Laura hier mit vierzig Fieber krank im Büro sitzt, während sie den Podcast aufnimmt, sie klingt etwas verschnupft.

So schlimm ist es aber nicht. Es geht ihr gut und es ist einfach nur eine ganz kleine Erkältung. In diesem Sinne, viel Spaß beim Zuhören und bis gleich.

Stehst du vor einer beruflichen Herausforderung und fragst dich, wie dein nächster Schritt aussehen kann? Dann ist unser Podcast Karriere geht auch anders, genau das Richtige für dich.

In jeder Folge erhältst du effektive Strategien und zündende Ideen, wie du deinen nächsten Karriereschritt in die eigene Hand nehmen kannst. Selbstbestimmt

Willkommen zu einer neuen Folge von Karriere – geht auch anders. Heute sitzen wir wieder hier im Factory Campus an unserem großen Holztisch. Ich bin Cathrin Eggers und mir gegenüber Laura Fritz Wilde höchstpersönlich, bestens gelaunt heute. Wir, ja, sitzen heute ein bisschen anders als die letzten Male. Wir haben nämlich unser Büro umgestellt, so wie es früher einmal war und sind quasi wieder im altem Setting hie, werden bestimmt auch mal ein paar Bilder einstellen bei Instagram, auf unserem Instagram Sterne-Bewerbungs-Account, um euch dadrin mitzunehmen, wenn euch das interessiert, wie es hier aussieht, wo wir hier unseren Podcast aufnehmen…

Ist das gar nicht so riesengroß, aber ich glaube, der Holztisch, der stand echt original in jeder Ecke des Raumes schon mal. Ja.

Ist wahr und und man muss ja sagen, das ist auch immer eigentlich sehr äh sehr lustig, wenn wir hier umräumen. Das ist nämlich ein riesen Umzug eigentlich immer, weil wir so viel Kram hier rumstehen haben. Kleine Möbel. Und trotzdem ist es echt paar Minuten gewuppt, ne? Ja, gut. Ja.

Aber gut, es soll gar nicht so viel um unser Büro heute gehen, sondern, worum geht’s eigentlich. Ja, darf ich das das heutige Thema vorstellen? Es geht um um das Thema, gibt es den richtigen Job für dich? Oder suchst du umsonst? Hm.

Und wir möchten gerne das Thema so ein bisschen loslösen von dem Traumjobthema, was wir ganz oft auch in den Medien hören, wo wir viel drüber lesen, was ja immer wieder auch irgendwo so im Gespräch ist, ne, dass man seinen Traumjob finden sollte, seine Berufung finden sollte.

Ja.

Und mir ist das, ehrlich gesagt, auch viel zu groß.

Ja, riesengroß. Druck.

Viele Coaching Kunden in den letzten Jahren, die auch genau damit kam, ne, wofür bin ich eigentlich gemacht? Für welche Aufgabe, für welchen Job? Und warum haben irgendwie alle das, was sie brauchen, nur ich nicht.

Ne? Und das ist eigentlich sehr schade, weil wir würden uns der Sache gerne mal ein bisschen anders nähern. Ein bisschen leichter, ein bisschen leichter, genau. Und darum reden wir hier nicht vom Traumjob heute, sondern vom richtigen Job für dich und der Frage, ob’s den überhaupt gibt. Ne? Das mal vorweg sagt. Und es impliziert eigentlich schon, dass wir glauben, dass es den gibt, für jeden.

Warum nämlich?

Den richtigen Job. Da vielleicht mal als allererstes die Definition, was ist denn eigentlich der richtige Job? Was, was bedeutet denn das wirklich?

Naja, der richtige Job ist das, was in dieser Phase deines Lebens dir am besten in die Karten spielt.

Ne, was jetzt in diesem Moment zu deinen,

Anforderungen, deine Rahmenbedingungen, deinen Wünschen, deinen Träumen, deinen Leidenschaften vielleicht auch am besten passt, bestmöglich. Mhm. Wo du vielleicht auch für dich das Meiste weiter

Entwicklungspotential siehst und ähm ja das eigentlich als Ausgangsposition nehmen kannst für dann wiederum den nächsten Schritt.

Mhm. Und in der Theorie klingt das natürlich total logisch. Und dann kommt die Praxis dann kommt der Alltag, dann steckt man mittendrin in dem Trubel von Anforderungen, Prioritäten, Überstunden, Stress, Meetings, Familie und man hängt da mittendrin.

Und fragt sich. Ist es schon alles gewesen.

Naja, vor allem so geht’s halt nicht weiter, kommt oftmals, ne? Und das ist auch der Punkt, an dem oftmals dann Frauen sich an uns wenden und sagen, ist das eigentlich in jedem Job, der im Marketing ist genau so. Ich hab’s tatsächlich gerade gehabt, dass mich eine Dame anrief, die ich auch schon einige Zeit kenne, weiß, dass sie nicht ganz happy in ihrem heutigen Job.

Aber es hatte sich im Laufe der Monate jetzt so zugespitzt, dass sie ja wie ein wie ein Hilferuf abgegeben hat und gesagt hat, ich ich muss hier irgendwo das Gespräch suchen

Ich gehe ja wirklich hier dran kaputt, ich schlafe nicht mehr anständig, ich habe keine Energie mehr für meine Familie, ich bin einfach auf Rot quasi schon. Ich habe auch schon bei meinem Vorgesetzten zu verstehen gegeben, dass ich da Hilfe und Unterstützung brauche, dass es so einfach nicht mehr geht. Aber ich habe ehrlich gesagt auch Angst, den Job zu wechseln, weil dann bin ich eigentlich wieder im gleichen Setting.

Ne, dann ist es genau das Gleiche wieder, was hast du ihr gesagt?

Also in dem Moment gilt’s, glaube ich, erstmal da drum Ruhe zu bewahren und Raum zu schaffen, Raum zum Nachdenken und zum erstmal Regenerieren, weil man schon echt in diesem Reservebereich angelangt ist. Und von dort aus dann sich neu zu sortieren.

Am Ende des Tages, glaube ich, fängt alles bei sich selbst natürlich an. Und auch dieses, ich werde wieder in der gleichen Situation landen wie heute, auch in dem nächsten Job. Das ist natürlich auch ein Glaubenssatz. Ganz stark natürlich aus dem eigenen Mindset raus.

Alles beginnt bei dir selber, ne? Und nicht nur, wenn du kurz vorm Burnout bist, sage ich mal, aber auch in einer etwas weniger eskalativen Lage, gilt es natürlich einfach, sich rauszuziehen oder was heißt einfach, aber sich vielleicht raus auszuziehen, diese Zeit für sich selbst einzuplanen und mal zu überlegen, was heißt denn eigentlich richtig für mich? Was brauche ich in diesem Moment eigentlich? Und was wünsche ich mir auch? Und das

ist, glaube ich, so ein bisschen auch unser, unser Kernansatz da drin, um die eigenen Rahmenbedingungen mal glatt zu ziehen, ne, für sich selber klar zu kriegen, um dann auch die richtige Suche nach diesem Job angehen zu können.

Mhm.

Denn wenn du immer nur suchst so, völlig, ich sage mal, willkürlich nach dem richtigen Job, was heißt das denn überhaupt, ne? Also ich glaube, ganz viele Menschen hoffen, dass sie ihn zufällig finden und nehmen sich nicht die Zeit zu überlegen, was dahinter steckt.

Ja, das stimmt, ich musste in Vorbereitungen auf heute tatsächlich an etwas denken, was ich Ende der Schulzeit gemacht habe, das war eine Berufsberatung. Ich glaube, ich habe dir das gar nicht erzählt vorab. Ich hatte eine Berufsberatung und da gab es eine Aufgabe bei, uche ein Puzzlestück, das so und so und so aussieht und die und die

kennt, er kennt Zeichen hat und da wurde die Zeit gestoppt, da wurde ja ein ein Bild gezeigt und man musste dieses Puzzlestück suchen und das hat natürlich dann, weiß ich nicht, eine halbe Minute gedauert.

Die nächste Aufgabe war, das Puzzlestück wurde dir gezeigt und du solltest es nochmal wieder auf diesem Bild suchen und ich hatte innerhalb von drei Sekunden das Puzzlestück natürlich gefunden.

Was war das Aha-Erlebnis dahinter natürlich? Je klarer man das Bild hat, wirklich vor Augen hat, was man sucht, desto schneller und leichter findet man es auch.

Hm.

Und das ist etwas, was ich tatsächlich in meine berufliche Laufbahn mit reingenommen habe und auch auch tatsächlich in meinem ganzen Leben auch so praktiziere.

Das, was ich mir vorstelle, das kann ich auch erreichen. Und das ist eigentlich auch so ein bisschen die Quintessenz beim richtigen Job. Je klarer du fassen kannst, wie dieser auszuschauen hat, desto eher kannst du das auch erreichen. Und wie geht das?

Weil das klingt natürlich sehr abstrakt. Es klingt fast esoterisch glaube ich für den einen oder anderen, ne? Ja. Dieses was du dir wünschst, wird auch wahr. Ich glaube, dass das ganz viele Menschen und ich ziehe mich selber, also ich in der Vergangenheit, zähle mich dazu, heute sehe ich das auch anders, aber ähm es klingt erstmal sehr unglaubwürdig, ne. Ich ich brauche mich einfach nur hinsetzen, mir überlegen, was ich will und dann klappt das auch, ne?

Ja, ganz so einfach ist es vielleicht dann auch wieder Milch. Also ich würde empfehlen, da erstmal natürlich den Moment der Ruhe und der des Raumes irgendwo zu schaffen, dass man sich aus seinem normalen Alltag ein bisschen rauszieht und dadrüber nachdenkt, was einem wichtig ist in der Arbeit, was sind Themen, die einem Spaß machen, was sind Aufgaben, die einem Spaß machen, welche Talente bringt man dafür mit, in welchem Wertesystem fühlt man sich wiedergefunden, was sind einem selber Werte im Leben, die einem wichtig sind, wie kann man die auch auf die Arbeitswelt übertragen. Und daraus sich Stück für Stück so einem, so einem Bild anzunähern

und dann im Umkehrschluss zu recherchieren, welche Unternehmen passen denn dazu? Was für Aufgabenfelder gehören dazu, was für Themenbereiche in Stellenbeschreibungen findet man darin auch wieder. Und daraus abgeleitet seine Suchstrategie auch zu erarbeiten.

Es ist so ein bisschen ein Zoom, ne? Also man schafft damit eigentlich dieses rein Zoom und man stellt sich quasi eine eine Zielscheibe auf und kann mit dem Pfeil dann

in die Mitte zielen, ne? Also man kann irgendwo hinzielen im Gegensatz zu ganz viele Bälle in die Luft werfen und gucken was runterfällt.

Ja oder immer auch von Impulsen von außen gesteuert zu werden, ne? Dass man hier eine interessante Stelle sieht und ah, das klingt spannend und da vielleicht was anderes, was aber komplett gegensätzlich ist. Das eine im Startup Umfeld, das nächste im Großkonzern. Und ja, aber die Aufgaben klingen interessant. Ja. Mag sein, aber lies mal vielleicht zwei, drei Schritte weiter und gucke nochmal zurück auf deine Blaupause, was du dir eigentlich gewünscht hast für einen nächsten Job. Ist das denn auch passend in einem Konzern zu arbeiten und sich gleichzeitig kurze Entscheidungswege zu wünschen.

Oder in einem Startup engagiert zu sein und bestimmte Prozessabläufe wichtig zu finden, weil man Strukturen und Planbarkeit äh sich wünscht.

Passt da nicht zusammen, ne?

Genau, aber je klarer man das hat, desto besser kann man natürlich auch das filtern, was vom Außen auf einen einprasselt.

Würde ich jetzt als Hörer wahrscheinlich denken, macht total Sinn, finde ich super, aber ich kriege das einfach nicht hin. Ich sitze da und die Gedanken gehen rund und ich kann mir ganz viel vorstellen, aber ich kriege das nicht genailt sozusagen. Ich kriege das nicht aufn Punkt, um damit loszuziehen.

Wie geht man damit um?

Also erstmal kann man, glaube ich, jemanden beruhigen. Das geht ganz, ganz vielen Leuten so. Das ist auch nicht leicht, um in seinem Kämmerlein seine Gedanken so zu sortieren. Das haben wir im in vielen der Coachings natürlich auch festgestellt, die vor allem du Cathrin in den letzten Jahren auch begleiten durftest, die Menschen

und haben daraus ein ähm ein Sechs-Schritte-Programm entwickelt, wie man in seinen nächsten Job finden kann. Und diesen sechs Schritten, die denen geht, ein Schritt auch noch voraus. Das ist eigentlich unser Schritt null.

Und das ist die Standortbestimmung. Und in der Standortbestimmung kommen eigentlich all diese wieder zum Tragen. Wertesystem, Lebensbereiche, Abstecken der eigenen Grenzen, Anforderungen und Möglichkeiten. Die Rahmenbedingungen, Möglichkeiten da drin auch und von dort aus gestärkt aufgeräumt und wirklich in dieser Klarheit für sich selber sich dann in die Suche zu begeben.

Ja und man muss vielleicht dazu sagen, dass am Ende nicht nicht ein Job unten rausfällt, ne? Weder eine Jobbeschreibung, noch ein konkretes Unternehmen. Ja, man hat immer irgendwo ein bisschen Spektrum da drin, in dem, ne, was man dann sucht mit dieser mit dieser Basisarbeit. Aber man hat eben auch den Fokus und man kann ganz viele Sachen weglassen und fängt nicht jedes Mal wieder bei null an im ganz großen Teich zu fischen und in der Hoffnung, dass man den richtigen Fisch angelt, ne. Also man macht den Teich kleiner und das ist, glaube ich, das, was zählt, die Rahmenbedingungen in Frage zu stellen, ne?

Also wenn man einmal fest gesteckt hat, ich brauche einen Job, der zur Hälfte der Zeit im Homeoffice zu machen ist und die andere Hälfte vor Ort und der das vor Ort, das darf maximal eine halbe Stunde Reisetätigkeit sein. Dann bleibt man dabei.

Dann hat man das für sich zu definiert und stellt das nicht immer wieder in Frage. Genau. Ja, absolut. Also ja, das ist, das ist ein weites Thema und vielleicht war das auch so ein bisschen die Sorge, die wir am Anfang hatten in diesem Thema, ne, heute diesen Podcast aufzunehmen. Man kann da wahnsinnig viel drum rumlabern, aber am Ende des Tages ist das. auch genau wie das Formulieren eines Anschreibens, genau wie das Aufsetzen eines Lebenslaufs. Es ist Handarbeit, das ist einfach eine richtige Prozessarbeit, eine Projektarbeit für dich selber an deinem eigenen Leben.

Die du machen musst, wo es keine Abkürzung gibt, keine Umwege und kein ich weiß nicht, wie’s geht, deswegen mache ich’s nicht und hoffe, das Beste Ich glaube, dieses sich hinsetzen und sich diese Mühe zu machen, das für sich auszuarbeiten, da gibt es keinen Weg drumrum, wenn man, warum er alleine nicht, also rein definitionstechnisch kannst du natürlich nie den richtigen Job finden, wenn du nie definiert hast für dich, was der richtige Job beinhalten muss. Ist ja logisch, ne. Ich kann ja nicht das richtige Kleid finden, wenn ich nicht weiß, was ich suche, weil dann ist immer irgendwie was und dann kann ich einen Glückstreffer landen oder halt auch nicht, ne? Und das ist, glaube ich, das Gefühl, dieses Schwimmen. Ne?

Ja.

Schwimmen, das passt ja wieder zum Teich, also im ganz großen Teich zu schwimmen in der Hoffnung, dass man irgendwann mal auf den richtigen Fisch trifft und das kann man machen, aber das macht auch unzufrieden.

Ja, aber ich glaube gerade, wenn man viel über das Thema halt auch Karriere und nächster Schritt und Weiterentwicklung, wenn man da drüber liest und immer wieder das Thema Traumjob oder auch Sinnstiftung in einer Karriere, wenn man dadrüber liest, dann dann ist es vielleicht manchmal auch schwierig, es so konkret und so greifbar und so planbar auch zu halten.

Ja.

Und darum versuchen wir, das so ein Stück weit anders anzugehen und wollen da so ein bisschen den Druck rausnehmen.

Wo ist denn die Leichtigkeit jetzt? Ähm klingt noch ganz schwer. Also ich kann mich da so reinversetzen, auch in so einen Zuhörer. Ja, das ist logisch und und macht alles total Sinn, aber es fühlt sich schwer an, wie eine Last, wie etwas, was ich machen muss. Und ich weiß, ich weiß halt nicht, wo ich anfangen soll und ich weiß nicht, wie es geht. Ich kann mich da so gut reinversetzen und jetzt wo ich’s ausspreche, fällt mir eigentlich dazu ein, wie leicht uns das auch fällt, weil wir, uns haben auch, weil wir auch so oft da dieses Sparing haben und weswegen ja auch Menschen auf uns, auf mich in dieser Coachingzeit immer zugekommen sind, um den Austausch da drüber zu suchen und zu finden.

Um auch mit dir den Rahmen zu finden, ne? Es ist natürlich auch eine eine exklusive Zeit für einen selber, um sich hinzusetzen mit jemand gemeinsam auch seine Werte zu erarbeiten, seine Ziele zu erarbeiten, seine Stärken, seine Talente, ne, dass

einfach auch ein fester Agendapunkt im Tagesablauf irgendwo ist.

Genau, man man setzt sich einerseits einen Termin und dann ist da jemand, der dir zuhört und dich reflekt und dir hilft, dir die Bälle zuspielt, die du brauchst, um wieder weiterzukommen. Mhm. Und vielleicht ist es das einfach, weil wir selber als Menschen natürlich sehr subjektiv sind, wir stecken sehr natürlich in unserem eigenen Kanal drin und es ist so schwer raus zutreten und das von außen zu betrachten, ne?

Ja und vielleicht auch seine eigenen Glaubenssätze darin, auch zu erkennen. Ja, dass man sich vielleicht selber einredet, im HR Bereich ist es immer so, dass man diesen hohen Arbeitsdruck hat, dass es immer eine Unterbesetzung gibt in den HR Abteilung und, und, und, und, ne? Das sind Glaubenssätze, das muss wirklich nicht in jeder Firma genauso auch gestaltet sein

Glaubenssätze, ja? Das ist natürlich so ein Thema, ne? Immer erst mal hinterfragen, ist das wirklich so oder habe ich da grade eine festgefahrene Meinung? Kann ich das nochmal reflektieren oder vielleicht aufdröseln? Ist es vielleicht. Darf es auch anders sein. Und immer erstmal alles in Frage stellen. Erstmal ist nichts so wie’s scheint und ich glaube, man darf immer nochmal fragen, geht es auch anders?

Geht es auch anders? Wo habe ich die Macht, die Dinge anders zu machen und das ist so ein bisschen Anti-Opferhaltung auch absolut.

An dem Punkt würde ich auch ganz gerne nochmal ein Zoom, wie man sich vielleicht die Frage stellt, ne, gibt es den richtigen Job für dich, dann heißt es im Umkehrschluss ja auch, dass man vielleicht noch nicht im richtigen Job ist. Was ist denn mit deinem heutigen Job? Wo wo hakt es denn, ne? Wo wo sind die Punkte, die nicht zu dem passen, was du als passend empfinden würdest. Und auch hier, man hat immer die Möglichkeit an Schrauben zu drehen. Was sagst du da gerne, Cathrin?

Na ja, Love it, Change it or Leave it! Das heißt nicht immer gleich weglaufen, ne? Ich bin ja auch kein Freund davon, wenn’s mal schwierig wird oder nicht so so glatt läuft, wie man sich’s vielleicht wünschen würde, dann gleich die Flinte ins Korn zu werfen und sich was Neues zu suchen, das Gras ist eben nicht immer grüner auf der anderen Seite. Man muss immer erstmal gucken, kann ich vielleicht selber gießen?

Kann ich da Wasser zuführen und was verändern? Ode muss ich wirklich darüber? Weil ich weiß ja auch nicht, was mich da erwartet. Also am Ende des Tages geht’s immer erstmal da drum, was kann ich auch heute und hier verändern in in der Zusammenarbeit mit meinem Chef, mit meiner Chefin, mit meinen Kollegen, wo kann ich mich noch mehr auf mich selber fokussieren, das Kopfkino vielleicht ausschalten, sagen wir immer gerne, ne, oft spielen sich auch so Szenarien im Kopf, ne? Ne, wenn ich das mache, dann wird mein Chef sowieso sagen, das, wenn ich meine Kollegin um Hilfe bitte das, genau, schon mal ausprobiert oder vielleicht auch mit Nachdruck ausprobiert, ne? Ja. Nicht fragen, sondern sagen. Ich wünsch mir das so und so. Können wir das mal so ausprobieren? Ich habe mir da was überlegt, hier ist der Plan. Let’s do it. Und da kann man immer noch.

Straßenseite wechseln, aber erstmal zu gucken, wo kann ich heute schon dazu beitragen, dass der Job mehr richtig für mich ist als heute.

Hm und vielleicht auch proaktiv da Lösungen anbieten, ne? Ich sehe, hier ist ein Missstand. Ähm das funktioniert für mich nicht oder für die Abteilung nicht oder ist nicht gut für unseren Kunden oder was auch immer

Ich würde als Alternative A oder B vorschlagen, mit den und den Konsequenzen. Was findest du? Können wir das mal ausprobieren?

So wie du’s gerade sagst, na da kommt mir gleich das Thema Emotionen wieder, ne, gerade bei Frauen natürlich. Und ich kenne das von mir selber, wenn man leidenschaftlich für etwas dann ist, weil man natürlich zum Beispiel einen Missstand erkennt in einem Unternehmen oder in Arbeitsabläufen, Prozessen, man ist dann leidenschaftlich für seine eigene Lösung, seinen eigenen Blickwinkel und ist dann oft natürlich auch wiederum enttäuscht, wenn das nicht sofort angenommen wird. Und ich glaube, diese wie wichtig das ist, das auch so, wie du’s gerade gemacht hast, so sachlich zu kommunizieren.

Und auch Konsequenzen aufzuzeigen, ne? Aus meiner Sicht sollten wir das so und so ausprobieren oder machen oder ändern, weil ansonsten die Folge ist…

Ja

Und das ist h sicherlich nicht in unser aller Interesse.

Also ganz, das ist keine Drohung, ne, sondern was nee. Erstmal so, ne. Du bist so, aber nein, in dem Moment ist es einfach aus meiner Sicht könnte dann eine Konsequenz sein, dass äh XYZ passiert, bist du dir dessen bewusst?!

Genau.

Und da kann man immer noch auch schauen, wenn dann wirklich sich nichts ändert. Und der Vorgesetzte sagt, wir sind uns dessen bewusst, wir machen das aber trotzdem weiterhin wie bisher.

Gut, dann kann man vielleicht einfach nur noch eine Konsequenz ziehen und sagen, prima, das fair enough, das könnt ihr natürlich auch so machen. Ich sehe mich da aber in dem Setting nicht mehr und ich werde dann schauen, dass ich woanders vielleicht

ähm meine Zukunft fortsetzt.

Ja, wie klar, ne und konsequent. Ja, aber auch unemotional dann in dem Moment. Da muss man niemanden angreifen. Ganz sachlich.

Genau, es ist sachlich, ne? Also als Angestellte hat man immer die Wahl, bleibe ich hier oder gehe ich, ne? Also das ist auch so ein Punkt, wenn man darin sieht, ich kann das nicht verändern, dann ist es auch in Ordnung, das Spielfeld zu verlassen.

Genau und wenn du dir dann denkst, naja im nächsten Unternehmen wird das wieder genauso kommen und im übernächsten wird’s wieder genauso kommen. Und da drin vielleicht eine kleinere Resignation verspürst, dann hast du ja immer noch die Wahl, vielleicht deinen eigenen Weg zu gehen

Das heißt, das Spiel zu wechseln, das Spiel zu wechseln, ne? Und dich zum Beispiel selbstständig zu machen.

Genau, das ist natürlich auch ein Thema, was viele Frauen umtreibt, Selbstständigkeit oder Angestellten sein.. Das werden wir in der nächsten Folge besprechen. 

Genau. Die machen wir im Bulli, ne 

Genau, die werden wir wahrscheinlich nicht an unserem großen Holztisch aufnehmen, sondern im Außenbüro.

Genau. Dazu aber beim nächsten Mal mehr. An dieser Stelle gibt es noch was zuzufügen.

Ich glaube nicht. Wir würden uns aber wahnsinnig natürlich über Rückmeldungen auch dazu freuen. Das ist ein heißes Thema für für jeden, der und sei es um ob’s um Aufstieg geht, ne, in der in der Hierarchieebene, um eine Führungsposition oder auf dem gleichen Level oder ein Downsizing oder einfach nur ein Unternehmenswechsel oder Probleme mit dem Chef, ich glaube, dieses Thema, wo ist der richtige Job? Wie finde ich meine Selbstbestimmtheit, meine Zufriedenheit? Ich glaube, dass es ganz viele Menschen beschäftigt. 

Mhm.

Und ich bin ganz sicher, dass wir nicht alle Aspekte abgedeckt haben.

Bestimmt nicht.

Und ähm deswegen würde ich mir ja wünschen, dass wenn jemand ein Feedback dazu hat, wie er eine Mail bekommen, mit genau diesem Feedback, mit Kritik, mit Fragen an Hello (at) Sternebewerbung.de, damit wir dadrauf reagieren können,würde ich mich wahnsinnig drüber freuen, ehrlich gesagt.

Mhm. Und ansonsten freuen wir uns natürlich auch über Likes oder Bewertungen auf iTunes, Spotify oder wo auch immer du den Podcast hörst. Folgen kannst, uns auf Instagram, Sternebewerbung, ist unser Account dort und wir freuen uns auf jeden Fall, wenn du bei der nächsten Folge wieder mit dabei bist. Bis dahin, viel Erfolg bei allem, was du anfasst und

STAY TUNED!

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