Zwei Wörter, die Dich wirklich weiterbringen

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Neulich war ich beim Zahnarzt. Während ich auf dem Stuhl saß, ging ich in Gedanken alle Aufgaben und Termine durch, die ich noch zu erledigen hatte. Auch, um mich abzulenken 😉

Es war eine längere Behandlung und die To-Do Liste in meinem Kopf wurde immer länger und unübersichtlicher. Ich konnte nichts aufschreiben, weil ich an diesen Stuhl gefesselt war und langsam aber sicher kam Unruhe in mir auf und das Gefühl, heute überhaupt nicht vorankommen zu können vor lauter Aufgaben.

Da fiel mir plötzlich ein Text ein, den ich kürzlich gelesen hatte und den ich bis zu diesem Moment auf dem Zahnarztstuhl völlig vergessen hatte. Es war ein englischsprachiger Text und er enthielt ein Mantra aus zwei Wörtern, mit denen sich Prioritäten leichter sortieren lassen sollen.

Eigentlich halte ich von solchen Versprechungen nicht viel – es sei denn, ich mache sie selber 😉 Aber in diesem Fall habe ich es versucht und fand die Erfahrung gut genug, um sie hier zu teilen.

Welche zwei Wörter können Dich in solchen Situationen voranbringen?

Die zwei Wörter sind eigentlich drei und sie sind gar nicht mal besonders spektakulär. Sie lauten:

What’s Next?

Was – ist – als – nächstes – zu – tun? Ist leider zu lang. Das funktioniert nicht (ich habe es ausprobiert), deshalb kurz und knapp: What’s next? Da saß ich also auf meinem Stuhl, atmete tief durch und fragte mich selber: „Ok! What’s next?

Plötzlich wusste ich genau, was ich zu tun hatte. Die anderen To-Dos und Aufgaben rückten brav und von ganz alleine in den Hintergrund und ließen mich für den Moment los. Ich entspannte mich (so gut das beim Zahnarzt möglich ist) und meine Zuversicht kam zurück. Jetzt war der Zahnarztbesuch dran. Danach würde ich weitersehen.

What’s next hilft Dir dabei, im Hier und Jetzt zu leben…

…und Dich auf das zu konzentrieren, was Du tust!

Um herauszufinden, ob das dauerhaft funktioniert, fragte ich mich den ganzen Tag über immer wieder: What’s next? und die Antworten kamen tatsächlich – von ganz alleine! Bis zu 50 Mal am Tag (!) sollst Du diese Frage wiederholen, damit sie ein Selbstgänger wird und Deine Prioritäten für Dich in die richtige Reihenfolge bringt.

Diese zwei Wörter lassen Dich wirklich vorankommen! Denn, Hand auf’s Herz: wie oft finden wir Ausreden, warum wir etwas gerade nicht anpacken oder erledigen können? Wie oft jammern wir darüber, zu wenig Zeit zu haben für etwas, das uns eigentlich wichtig ist? Wie oft haben wir ein schlechtes Gewissen, weil wir glauben, eine Priorität zu vernachlässigen – die vielleicht gar keine echte Priorität ist, und uns unnötig blockiert?

Nicht zu jammern ist eine Sache, die Dir garantiert mehr Kraft für Deine Aufgaben gibt.

Mein Motto in Sachen Bewerbungsprozess lautet zum Beispiel auch: Schritt für Schritt! Es macht eben keinen Sinn, sich über das Vorstellungsgespräch den Kopf zu zerbrechen, bevor überhaupt eine Bewerbung rausgegangen ist. Eigentlich ist das die logische Konsequenz von What’s next – oder? Ich möchte Dir noch eine kleine Geschichte erzählen:

Es kamen einmal ein paar Suchende zu einem alten Zenmeister. „Was tust Du, um glücklich und zufrieden zu sein? Wir wären auch gerne so glücklich wie Du.” Der Alte antwortete mit mildem Lächeln: “Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.”

Die Fragenden schauten etwas betreten in die Runde. Einer platzte heraus: “Bitte, treibe keinen Spott mit uns. Was Du sagst, tun wir auch. Wir schlafen, essen und gehen. Aber wir sind nicht glücklich. Was ist also Dein Geheimnis?” Es kam die gleiche Antwort: “Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.”

Die Unruhe und den Unmut der Suchenden spürend fügte der Meister nach einer Weile hinzu: “Sicher liegt auch Ihr und Ihr geht auch und Ihr esst. Aber während Ihr liegt, denkt Ihr schon ans Aufstehen. Während Ihr aufsteht, überlegt Ihr wohin Ihr geht und während Ihr geht, fragt Ihr Euch, was Ihr essen werdet. So sind Eure Gedanken ständig woanders und nicht da, wo Ihr gerade seid. In dem Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft findet das eigentliche Leben statt. Lasst Euch auf diesen nicht messbaren Augenblick ganz ein und Ihr habt die Chance, wirklich glücklich und zufrieden zu sein.

Quelle: imalltagleben.de

Probier‘ es doch einmal aus! Und wenn es nicht hilft, dann schadet es auf jeden Fall nicht – und Du bist wieder um eine Erfahrung reicher!

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